Strugglnudel mit Schwarzbeeren

20 dkg griffiges Mehl
10 dkg Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
etwas Salz
1 Ei
ungefähr 1/4 l lauwarmes Wasser
5 dkg Butter
¼ – ½ l frische oder tiefgekühlte Schwarzbeeren
Staubzucker nach Bedarf

  1. Für den Strugglnudel einen Nudelteig zubereiten: Mehl auf ein Nudelbrett geben, mit dem Mehl eine Grube formen, Eier, Salz und Wasser in diese Grube geben und den Teig von außen nach innen kneten. Wird eine Küchenmaschine verwendet, werden alle Zutaten gleichzeitig in die Rührschüssel gegeben und gut verknetet.
  2. Der Nudelteig ist fertig, wenn er sich von der Schüssel löst. Er soll glatt sein und seidig glänzen. Mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und 30 Minuten rasten lassen.
  3. Für die Strugglnudel sollte der Teig so weich sein, dass er beim Ausrollen gerade nicht mehr am Nudelholz kleben bleibt.
  4. Durch die Zugabe von etwas Wasser wird der Teig weicher, wird Mehl zugegeben, wird er fester. Exakte Angaben, wie viel Wasser zum Teig kommt, sind etwas schwierig – das hängt stark vom Mehl ab, das verwendet wird.
  5. Den Teig dünn zu einem großen Fleck ausrollen. Mit zerlassener Butter bestreichen und von der Längsseite her einrollen. Nun kann man entweder vom Teigschlankel zehn cm lange Stücke abschneiden oder ihn im Ganzen in ein Baumwolltuch einrollen. In leicht gesalzenem Wasser 35 Minuten sieden.
  6. Nach dem Kochen wird der Strugglnudel in fingerbreite Streifen geschnitten und diese werden in Butter angebraten.
  7. In einer Rein die Schwarzbeeren kurz erhitzen und über die angebratenen Strugglnudel geben. Nach Bedarf mit Staubzucker bestreuen.

Dieses Rezept hat uns Sabine Maurer verraten – vielen herzlichen Dank!

Kletzennudeln

Ursprünglich stammen die Birnen aus Persien und bereits in der Antike wurde mehrfach über sie berichtet. Mit der Romanisierung kam dieses köstliche Obst nach Österreich.
Birnen sind nicht lange haltbar, deshalb wurden sie früher – wenn sie nicht zu Most verarbeitet wurden – meistens gedörrt. Auf vielen Bauernhöfen gab es Darrhütten, wo Obst getrocknet wurde, häufig wurden es auch nach dem Brotbacken im Brotbackofen getrocknet. In der Kärntner Küche wurden früher große Mengen an gedörrten Birnen verzehrt, so berichtet zum Beispiel mein Vater, dass es in seiner Kindheit freitags meisten Kletzennudeln gegeben hat.

Zutaten
Nudelteig
40 dkg griffiges Mehl
Salz
2 Eier
8 EL lauwarmes Wasser

Fülle
30 dkg Kletzen (= Dörrbirnen)
nach Geschmack 1 Handvoll gedörrte Zwetschken
1/2 kg Bröseltopfen
2 EL Honig
2 EL Brösel
viel Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver

Butter zum Übergießen

Zubereitung

Die Kletzen und Zwetschken bereits am Vortag einweichen. In Einweichwasser kochen, bis sie weich sind. Abkühlen lassen.

Aus den Zutaten für den Nudelteig einen elastischen glatten Teig zubereiten und 30 min rasten lassen.

Die Kletzen passieren, die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermengen. Aus der Fülle kleine Kugeln formen. Man kann die Kletzen auch faschieren, dann wird die Füller allerdings nicht so fein, wie wenn sie passiert wird.

Den Nudelteig etwa 3 mm dick ausrollen und mit einem Krapfenausstecher runde Teigstücke mit einem Durchmesser von ungefähr 7 cm ausstechen. Eine Kugel Fülle in die Mitte jedes Teigstückes legen, ein zweites Teigstück darübergeben und die Ränder mithilfe einer Gabel gut zusammendrücken.

In kochendes Salzwasser einlegen und bei geringer Hitze zirka 15 min kochen lassen. Zum Servieren mit zerlassener, leicht gebräunter Butter übergießen. Dazu passt Apfelmus oder Milch.

Guten Appetit!

 

Grenadiermarsch

Zutaten
20 dkg Mehl
1 Ei
Salz
etw. lauwarmes Wasser

¾ kg Erdäpfel
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Öl nach Belieben

Zubereitung
Erdäpfel kochen, etwas abkühlen lassen, schälen und blättrig schneiden.

Einen mittelfesten Nudelteig bereiten, messerrückendünn auswalken, 1 cm breiten Nudeln schneiden. In Salzwasser kochen bis sie bissfest sind. Abseihen und kalt abschwemmen.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne in Öl anrösten. Erdäpfel dazugeben und mitrösten. Die Nudeln dazugeben, salzen und pfeffern.

Dazu verschiedene Salate oder Apfelmus