Gailtaler Rosenkuchen

½ kg griffiges Mehl
6 dag Zucker
6 dag Butter
1 Würfel Germ
1 TL Salz
¼ l Milch
2 Eier
geriebene Zitronenschale
Fülle
1/4 l Milch
20 dag geriebene Walnüsse
10 dag Zucker
1 EL Rum
1 TL Zimt
2 TL Zitronensaft
3 EL grob gehackte Kochschokolade
falls vorhanden etwas Orangeat und Zitronat
Glasur
3 TL Staubzucker
etwas Zitronen- oder Kirschensaft

  • Etwas Milch anwärmen, Germ darin auflösen und mit einem EL Mehl zu einem Dampfl verrühren. 20 Minuten gehen lassen.
  • Anschließend die restliche Milch anwärmen und die Butter darin auflösen. Zum Mehl geben. Mit Zucker, Salz, den Eiern und Zitronenschale verkneten, bis sich der Teig glatt und glänzend von der Schüssel löst. 40 Minuten rasten lassen.
  • Für die Fülle die Milch erhitzen, dann Nüsse und Zucker zugeben. Anschließend vom Herd nehmen, Zimt, Zitronensaft und Rum darunterrühren.
  • Den Germteig gut kneten und dünn auswalken. Die Fülle darauf verteilen und die Schokoladestücke darübergeben.
  • Den Teig einrollen und in 4 cm breite Stücke schneiden. Diese Stücke nebeneinander in eine Tortenform legen und 45 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  • Eine kleine, mit Wasser gefüllte, feuerfeste Form sowie die Tortenform in das kalte Backrohr stellen, bei 180 °C zirka 40 Minuten backen.
  • Wenn Kuchen fertig ist, wird er aus dem Rohr genommen und zehn Minuten in der Form stehen gelassen.
  • Für die Glasur Staubzucker und so viel Zitronen- oder Kirschensaft verrühren, dass die Glasur dickflüssig bleibt. Mit einem Backpinsel auf den lauwarmen Rosenkuchen auftragen .

Das Rezept für diesen Kuchen hat uns Monika Senn, eine gebürtige Kötschach-Mauthnerin, zur Verfügung gestellt. Ihre Mutter hat den Rosenkuchen bereits in den 1960iger-Jahren zu besonderen Anlässen gebacken, vermutlich stammt das Rezept aber bereits von ihrer Großmutter.

Rhabarberkuchen (Sandteig)

4 Eidotter
150 g Butter
200 g Zucker
200 g Universalmehl
1 MSp. Backpulver
4 Eiklar
4 Stangen Rhabarber

  1. Die Rhabarberstangen waschen, schälen und in 1 cm lange Stücke schneiden.
  2. Zucker und Butter flaumig verrühren, nach und nach die Dotter darunterschlagen.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen.
  4. Eiklar zu Schnee schlagen.
  5. Mehl und Schnee vorsichtig mit einem Schneebesen mit der Dottermasse vermengen.
  6. Den Teig auf einer mit Backpapier ausgelegten Backform verteilen.
  7. Den Teig mit den Rhabarberstücken belegen und 35 Minuten bei 170 °C backen.
  8. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.

Rhabarber soll nur bis zum Johannistag am 24. Juni geerntet werden, dann ist die Saison wieder für ein Jahr zu Ende.

Adventliches Apfelbrot

3/4 kg Äpfel
1/4 kg Rosinen
1/2 P. Feigen
1/2 P. Datteln
1/2 P. Aranzini
1/2 P. Citronat
15 dkg Haselnüsse im Ganzen
1/16 l Rum
1/4 kg Zucker
1 P. Lebkuchengewürz
1 EL Kakaopulver
1 Ei
1/2 kg Roggenmehl,
1/2 P. Backpulver
1/2 KL Salz

  1.  Die Äpfel schälen und grob reiben.
  2. Rosinen, geschnittene Feigen und Datteln, Arancini, Zitronat und Nüsse vermischen und mit Rum beträufeln. Zucker, Lebkuchengewürz und Kakao dazugeben. Mindestens 12 Stunden ziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag das Roggenmehl mit dem Backpulver vermischen. Mehl, Ei und Salz zur Masse geben und verrühren. Bei 170 °C zirka 1 ½ Stunden backen.
  4. Das Apfelbrot sollte kühl gelagert werden.

Vielen Dank an Helga Granig aus Bad St. Leonhard für dieses köstliche vorweihnachtliche Rezept!

Had’n-Mohn-Roulade

Zutaten
6 Eier
1 Prise Salz
10 dkg brauner Zucker
1 EL Sauerrahm
3 dkg geriebenen Mohn
3 dkg geriebene Nüsse
8 dkg Had’nmehl (= Buchweizen)
1 KL Backpulver
20 dkg frische Erdbeeren, Himbeeren oder Schwarzbeeren
oder 1 Glas Grant’n
¼ l Schlagobers

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Backrohr auf 180 °C vorheizen.
  2. Eine Prise Salz zum Eiklar geben und einen festen Schnee schlagen.
  3. Had’nmehl und Backpulver trocken vermengen.
  4. Eier, Zucker und Sauerrahm so lang rühren, bis die Masse hellgelb ist.
  5. Den Eischnee, den Mohn und das Had’nmehl darübergeben und mit einer Schneerute vorsichtig vermengen, sodass der Schnee möglichst wenig zusammenfällt.
  6. Bei 180 °C ungefähr 12 Minuten backen.
  7. Inzwischen ein Nudelbrett mit etwas Zucker bestäuben. Die Roulade mit dem Backblech auf das Nudelbrett gleiten lassen, das Backpapier liegt oben.
  8. Ein sauberes Geschirrtuch mit kaltem Wasser befeuchten und auf das Backpapier legen. Zwei Minuten abkühlen lassen, dann den Teig vorsichtig einrollen und ganz auskühlen lassen. Anschließend das Backpapier vorsichtig entfernen.
  9. Das Schlagobers schlagen, die Früchte darunterrühren und auf den Teig streichen. Nun alles einrollen. Die Roulade mit Staubzucker bestreuen, vor dem Servieren noch fünf Minuten stehen lassen, damit die Fülle beim Schneiden nicht aus der Roulade rinnt.

 

Ich bedanke mich bei Elisabeth Wechselberger aus Reichenfels für das Rezept!

Rhabarberkuchen

Zutaten
25 dkg Rhabarber
22 dkg Zucker
10 dkg Butter
28 dkg Mehl
3 Dotter
Salz
1/16 l Milch
15 dkg geriebene Mandeln
1 P. Vanillezucker

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, in 2 cm lange Stücke schneiden und mit 10 dkg Zucker bestreuen. Über Nacht stehen lassen. Der ausgetretene Saft wird aufgekocht, über den Rhabarber gegossen und eine weitere Stunde stehen gelassen.

Aus Butter, Mehl, den Dottern, einer Prise Salz, 2 EL Zucker und der Milch einen Mürbteig zubereiten. Am besten geht das in der Küchenmaschine – einfach alle Zutaten gleichzeitig hineingeben und einschalten, sollte der Teig bröselig bleiben, mit den Händen kurz zusammenkneten, aber keine Flüssigkeit mehr dazugeben. Alle Zutaten müssen kalt sein! Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Die Hälfte des Teiges etwas größer, als es das Backbleck, ist dünn ausrollen.

Die Mandeln mit 10 dkg Zucker und dem Vanillezucker vermischen. Die Hälfte auf den Teig streuen, darauf die Rhabarberstücke legen. Anschließend die zweite Hälfte der Mandel-Zucker-Mischung daraufgeben. Die zweite Hälfte des Teiges auswalken und mithilfe des Nudelwalkers darauflegen. Die Ränder gut verschließen

Bei 180 °C zirka 35 min backen, bis der Teig leicht braun wird. In Stücke schneiden und mit Staubzucker bestreuen.

Das Rezept stammt aus Rokitansky, Die Österreichische Küche, 7. Auflage 1912.

Biskuitroulade

Zutaten
6 Eier
13 dkg Zucker
1 P. Vanillezucker
2 EL Wasser
15 dkg Mehl
Marillen- oder Ribiselmarmelade

Zubereitung
Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen.
Ein Geschirrtuch auf einer Seite mit Staubzucker bestreuen.
Eiklar sehr steif schlagen.
Wasser, Zucker und Eidotter so lange schlagen, bis die Farbe hell wird – die Masse wird dabei cremig.
Über diese Masse gibt man die Hälfte des Mehles, dann den Eischnee und am Schluss noch einmal Mehl.
Mit einem Schneebesen wird die Masse vorsichtig verrührt, anschließend auf ein Backblech geben.
Im vorgeheizten Backrohr 12 min backen.
Nach dem Backen das Geschirrtuch über das Blech legen und das Biskuit stürzen.
Auf das Backpapier ein feuchtes kaltes Geschirrtuch legen und 2 min warten.
Anschließend das Backpapier abziehen. Das Biskuit gleich mit Marmelade bestreichen und einrollen.

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten
30 dkg glattes Mehl
25 dkg Maizena
20 dkg Butter
10 dkg Staubzucker
1 P. Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
2 Eier
4 EL Milch
1 Msp. Backpulver
Fülle
2 kg Äpfel
8 dkg Zucker
Saft einer halben Zitrone
Zimt

Zubereitung
Einen gerührten Mürbteig zubereiten.
Die Äpfel waschen, schälen und grob reiben. Kurz dünsten.
Zucker dazugeben.
Die Masse auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Mürbteig in zwei gleich große Stücke teilen und ausrollen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die erste Teigplatte auflegen.
Die gedünsteten Äpfel daraufgeben, mit Zimt bestreuen.
Die zweite Teighälfte ebenfalls ausrollen. Den Teig mithilfe des Nudelwalkers auf die Äpfel legen. Die Ränder verschließen.
Bei 180 °C 40 min backen.
Vor dem Schneiden auskühlen lassen, sonst bricht der Teig zu stark (wie auf dem Foto)

Schokoladeglasur

Diese Glasur wird üblicherweise für Sachertorten verwendet.

Zutaten
15 dkg Kochschokolade
20 dkg Zucker
2 EL Wasser
1 dkg Butter

Zubereitung
Schokolade im Wasserbad erwärmen.
Zucker zur kleinen Perle spinnen: Den Zucker mit dem Wasser in einen Kochtopf geben. Unter ständigem Rühren so lange kochen, bis am Kochlöffel hängende Zuckertropfen wie kleine Perlen an kurzen Stielen hängen bleiben.
Löffelweise die Schokolade und auch die Butter einrühren, jedes Bröckerl zerdrücken.
Beim Rühren dürfen keine Luftblasen entstehen – je glatter desto besser!
Wenn die Glasur einen Löffel dünn überzieht, ist sie fertig.
Beim Glasieren von Torten sollte die Glasur lauwarm sein, falls noch kleine Luftbläschen vorhanden sind, werden sie mit einer Nadel aufgestochen.

Marmorkuchen

Zutaten
1/8 kg Butter
12 dkg Zucker
1 P. Vanillezucker
3 Eier
30 dkg glattes Mehl
1 Prise Salz
1,5 TL Backpulver
5 EL Schlagobers
1 EL Kakaopulver
ev. etwas Milch

Zubereitung
Backrohr auf 180 °C vorheizen.
Eiklar steif schlagen.
Butter, Zucker, Schlagobers und Dotter sehr schaumig rühren.
20 dkg Mehl dazugeben und gut verrühren.
Den Schnee über die Masse geben, darüber das mit dem Backpulver vermischte Mehl.
Mit einer Schneerute alles vorsichtig so vermengen, dass der Schnee nicht zusammenfällt.
Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao vermischen.
Abwechselnd den hellen und den dunklen Teig in die Form füllen. Eine Gabel einmal durch den Teig ziehen.
Teig in eine bebutterte und bemehlte Form füllen und ungefähr 50 min backen.