Mostkipferl

250 g Butter
250 g griffiges Mehl
½ P. Backpulver
6 EL Most
Marillenmarmelade
1 Eiklar
Staubzucker
2 P. Vanillezucker

  • Die Butter in kleine Würfel schneiden. Aus dem Mehl, dem Backpulver, dem Most und der Butter einen Mürbteig zubereiten. Die Zutaten sollten kühl sein und rasch miteinander verknetet werden. Der Teig sollte mindestens eine halbe Stunde kalt rasten.
  • Auf einem bemehlten Brett dünn ausrollen und mit einer kleinen Form, zum Beispiel mit einem Stamperl, runde Teigstücke ausstechen.
  • In die Mitte der Teigstücke etwas Marillenmarmelade geben und die Ränder mit Eiklar bestreichen.
  • Die Teigstücke zusammenklappen und die Ränder mit einer Gabel vorsichtig zusammendrücken.
  • Bei 180 °C backen, bis die Kipferl etwas Farbe bekommen. Staubzucker und Vanillezucker vermischen und mit einem Sieb auf die noch heißen Kipferl streuen.

Im 19. Jahrhundert konzentrierte sich der Obstanbau in Kärnten allmählich auf das Lavanttal, das heute noch für seine guten Äpfel und seinen Most bekannt ist. Most bedeutet bei uns immer vergorener, herber Apfelsaft.
Das Rezept stammt aus dem Buch „Kochen wie früher in Kärnten“

Eine Antwort auf „Mostkipferl“

  1. Mmm wie gerne würde ich jetzt zugreifen, ich kenne sie noch aus meiner Kinder, aus Kärnten.
    Ganz besonders war, wenn man ein Glas Most mit trinken dürft.
    Mit 6 Monaten war ich das erste Mal in Kärnten, wir, meine Familie und ich, sind jedes Jahr bis zu meinem 8 Lebensjahr für vier Wochen dort hingefahren, zu eine Art Oma und Opa.
    Sie hatten ein für mich ganz tolles Haus auf 3000 Metern ,es war das letzte Haus auf der Höhe. Auf ca. 2000 Metern haben Franz Klammers Eltern gewohnt, dort sind wir öfter eingeladen gewesen und dort gab es viele Leckereien, Walnuss oder Mohn Reinling und besagten Most.
    Kärnten, die schönste Zeit meines bisherigen Leben, gefühlt meine Heimat. Ich hatte sogar Heimweh was ich nie wieder erlebt habe.
    Entschuldige bitte fürs Ausholen.
    Ganz viele Liebe Grüße sendet,
    Jesse-Gabriel
    P.S.: Einen schönen Restlichen Advent.

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