Polentaknödel

150 ml Milch
200 ml Wasser
30 g Butter
1 TL Salz
200 g grober Polentagrieß
2 Eier
Muskatnuss
Bergkäse oder anderer würziger Käse
Petersilie

  • Milch mit Wasser, Butter und Salz aufkochen, Polentagrieß langsam einrieseln lassen, dabei gut rühren, damit keine Klumpen entstehen.
  • Die Masse aufkochen lassen und weiterrühren, bis sie sich vom Topfrand löst. Einen Deckel auf den Kochtopf geben und 20 Minuten nachquellen lassen.
  • Anschließend zwei Eier und Muskatnuss gut unterrühren und wieder eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Mittelgroße Knödel aus der Masse formen und in gesalzenes, siedendes Wasser einlegen. Sie sollen ziehen, bis sie aufsteigen und an der Oberfläche schwimmen.
  • Dann die Knödel mit einem Knödelheber aus dem Wasser nehmen. Beim Anrichten mit geriebenem Käse und Petersilie bestreuen.
  • Nach Geschmack können beim Servieren auch ausgelassene,heiße Speckwürfel über die Polentaknödel gegeben werden.
  • Dazu passt Salat. Polentaknödel sind auch eine gute Einlage in eine Wurzelsuppe.

Türkensterz

Türkenkorn oder türkischer Weizen ist eine alte Bezeichnung für Mais, die man bereits im Herders Conversations-Lexikon aus dem Jahr 1854 finden kann.

 Zutaten
25 dkg grobes Polentamehl (= Maismehl)
1 gestrichener TL Salz
½ l Wasser
5 dkg (Butter-)Schmalz
Grammeln nach Belieben

Zubereitung

  • Variante I: Wasser salzen und zum Kochen bringen. Das Polentamehl in das Wasser einrieseln lassen. Dabei gut umrühren. Die Masse eine halbe Stunde im heißen Rohr ausdünsten lassen.
  • Variante II: Das Polentamehl in kochendes, gesalzenes Wasser einrühren.
    Die Hitze zurücknehmen und den Sterz 10 min auf niedrigster Stufe kochen, dann vom Herd nehmen und 10 min ausdünsten lassen.
  • Variante III: Das Polentamehl linden. Kochendes, gesalzenes Wasser darübergeben, gut rühren. 20 min auf niedrigster Stufe dünsten.
  • Variante IV: Das Polentamehl im heißen Schmalz gut durchrösten und mit kochendem Wasser aufgießen. Salzen. Auf niedrigster Stufe 20 min. dünsten lassen.

Türkensterz legt sich leicht an, daher sollte man ihn regelmäßig gut umrühren.

(Butter-)Schmalz darübergeben und den Sterz mit einer zweizinkigen Gabel zergabeln. Nach Geschmack Grammeln dazugeben.

Der Sterz wird mit süßem Milchkaffee, Buttermilch oder saurer Milch serviert.