Lärchenwipfelsirup

1 l Wasser
1,2 kg Zucker
3 Zitronen
2 Orangen
2 Handvoll Lärchenwipfel

  • Wasser und Zucker aufkochen lassen, rühren, bis sich der Zucker auflöst.
  • Die Lärchenwipfel verlesen und fünf Minuten mitkochen lassen.
  • Die noch heiße, aber nicht mehr kochende Mischung in ein großes Glas oder eine große Schüssel gießen und dieses verschließen.
  • Wenn der Sirup abgekühlt ist, die Zitronen und Orangen auspressen und den Saft dazugeben.
  • An einem kühlen Platz drei bis fünf Tage stehen lassen, je länger, desto intensiver wird der Geschmack. Ab und zu umrühren.
  • Den Sirup durch ein mit einem dünnen Baumwolltuch ausgelegtes Sieb in einen Topf gießen und kurz aufkochen lassen.
  • Die Flaschen vorbereiten: In die saubere Abwasch stellen, mit kochendem Wasser füllen, fünf Minuten stehen lassen, dann ausgießen. Die Verschlusskapseln auskochen.
  • Den kochend heißen Sirup in die Flaschen füllen. An einem kühlen Platz lagern.
  • Zum Trinken mit Wasser oder Mineralwasser verdünnen.
  • Der Sirup hält sich gut verschlossen einige Monate. Ist die Flasche geöffnet, sollte sie im Kühlschrank lagern und innerhalb kurzer Zeit verbraucht werden. Da keine Zitronensäure beigegeben wird – er wird oft schlecht vertragen –, empfiehlt es sich, den Saft in kleine Flaschen abzufüllen, damit er nicht schimmelt.

Lärchenwipfelsirup ist eine Variante des bei uns sehr bekannten Maiwipfelsirups, der unverdünnt gegen Husten und Heiserkeit eingesetzt wird. Lärchenwipfelsirup ist sehr angenehm im Geschmack, mit einer leicht harzigen Note durch die in den Lärchenwipfeln enthaltenen ätherischen Öle, Harze und Tannine, die Zitrusfrüchte geben ihm eine frische Note.