Oamilch

Der Verkauf von Eiern und Butter waren früher häufig die einzige Einnahmequelle von Bäuerinnen, nur über das Oageld bzw. Buttergeld konnten viele selbst verfügen. Oamilch, auch Oaweibl oder Oamandl genannt, ist für viele Kärntnerinnen und Kärntner ein typisches Gericht, wie es die Oma gemacht hat.

3/4 l Milch
1 großes oder 2 kleine Eier („oa Oa oder zwoa groaße Oalan“)
2 EL Mehl
eine Prise Salz
Zum Bestreuen
2 EL Kristallzucker
Zimt
Rosinen

  • 3 EL Milch mit dem Mehl und dem Ei gut verrühren.
  • Zur restlichen Milch eine Prise Salz geben, zum Kochen bringen.
  • Die Mehl-Milch-Ei-Mischung in die kochende Milch einrühren. Kurz aufkochen lassen, dabei ständig rühren.
  • Die Masse in eine große Schüssel füllen, kalt werden lassen und dann großzügig mit Zucker, Zimt und Rosinen bestreuen.

2 Antworten auf „Oamilch“

  1. Diese Oamilch gab es früher bei uns (in Gräbern) immer am Karfreitag. Bin seit 50 Jahren im Ausland, aber diese Oamilch koche ich immer noch jeden Karfreitag genau so, wie hier beschrieben. Aus Tradition und zur Erinnerung an die Kindheit im Lavanttal.

    1. Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte, das ist mir durchgerutscht. Ich finde es so schön, dass du diese Tradition aufrecht erhältst!
      Liebe Grüße aus Reichenfels
      Gudrun

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