Mauntiwampel

Nudelteig:
300 g griffiges Mehl
etwas Salz
1 Ei
1/4 l lauwarmes Wasser
Fülle:
1/4 kg trockener Bröseltopfen
200 g kleinwürfelig geschnittenes Geselchtes
Brösel nach Bedarf
Salz, Pfeffer
Petersilie
etwas klein geschnittene Porree (falls vorhanden)
Butter zum Übergießen

  • Mehl, Salz, Ei und lauwarmes Wasser zu einem Nudelteig verkneten. Er ist fertig, wenn er sich glatt und glänzend von der Schüssel löst.
  • Für die Faustnudeln sollte der Teig mittelweich sein, wenn er zu hart ist, lässt er sich schlecht ausrollen, ist er zu weich, bleibt er am Nudelholz kleben. Durch die Zugabe von mehr Wasser wird der Teig weicher, wird mehr Mehl zugegeben, wird er fester. Exakte Angaben, wie viel Wasser zum Teig kommt, sind etwas schwierig – das hängt stark vom Mehl ab, das verwendet wird.
  • Den Teig nach dem Kneten mindestens 30 Minuten rasten lassen.
  • Für die Fülle Bröseltopfen, Geselchtes, Pfeffer, Salz und gehackte Petersilie vermengen. Falls vorhanden, kann auch etwas fein geschnittener Porree dazugegeben werden. Sollte die Masse zu weich sein, Brösel dazugeben.
  • Aus der Fülle ungefähr 6 cm große Kugeln formen.
  • Den Nudelteig etwa 3 mm dick ausrollen und mit einer Form ungefähr 10 cm große, runde Teigstücke ausstechen.
  • Die Füllekugeln auf die Teigstücke legen, den Teig zuklappen, die Ränder zusammendrücken und krendeln.
  • In kochendes Salzwasser einlegen und bei geringer Hitze 15 Minuten sieden lassen.
  • Vor dem Servieren mit zerlassener, leicht angebräunter Butter übergießen.
  • Dazu passt Salat, im Winter wurde oft auch Apfelmus zu den Mauntiwampeln gegessen.

Im Lavanttaler Dialekt wird der Montag Maunti oder Mauti genannt– die Mauntiwampel sind eine typische Restverwertung in der Lavanttaler Küche, damit wurden die Selchfleischreste vom Wochenende verwertet. Dieses Gericht bietet sich natürlich auch für die Tage nach Ostern an!

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